Kategorien
#Beauty

Maskne: So haben Pickel und Hautreizungen keine Chance

Der Mund- und Nasenschutz ist zu unserem täglichen Begleiter geworden. Was gegen Krankheitserreger hilft, strapaziert jedoch die Gesichtshaut. Hautunreinheiten und Pickelchen sind häufig die Folge. Wir geben dir Tipps, wie du Maskne vorbeugst und deine Haut richtig pflegst.

Hautprobleme durch Mund- und Nasenschutz

Häufiges Auf- und Absetzen, Schweiß, Make-up-Reste, Rückstände von Talg … Vor allem empfindliche Haut leidet, wenn wir häufig einen Mund- und Nasenschutz tragen – und reagiert gereizt. Dafür hat sich unter Beauty-Expertinnen und -Experten ein neuer Begriff etabliert: Maskne.

Er setzt sich aus den Wörtern Akne und Maske zusammen und beschreibt das Phänomen, dass unsere Haut auf das Tragen der Maske mit Akne-ähnlichen Symptomen reagiert. Typisch dafür sind unreine Haut, Mitesser und Pickel. Auch Rötungen, Juckreiz oder extrem trockene Hautstellen kommen häufig vor.

Wie entsteht Maskne?

Pickel und unreine Haut durch die Maske. Das ist für Menschen, die in der Pflege, im medizinischen Bereich oder in der Kosmetikbranche arbeiten, nichts Neues. Denn dort ist ein Mund-Nasen-Schutz immer Pflicht. Dieser schützt zwar von außen, doch strapaziert von innen.

Durch die Maske kann die Haut nämlich nicht wie gewohnt atmen und es sammelt sich vermehrt Feuchtigkeit an. So kommt es schneller zu verstopften Poren und Hautirritationen – im schlimmsten Fall bilden sich sogar Ekzeme. Die ständige Reibung greift zudem die Hautbarriere an. Schmutz und Bakterien können dann leichter hineingelangen und Entzündungen verursachen. Hinzu kommt, dass wir unsere Alltagsmasken oft nicht rechtzeitig wechseln und zu selten reinigen.

Was tun bei Maskne?

Wenn deine Haut zu Maskne neigt, ist eine regelmäßige Reinigungs- und Pflegeroutine besonders wichtig. So tust du deiner Haut etwas Gutes und wirst Pickel schnell wieder los:

  • Sanfte Pflege: Reinige und pflege deine Haut immer mit sanften Produkten und keinesfalls mit aggressiven Peelings oder Seren. Für beinahe jeden Hauttyp eignen sich ein milder Reinigungsschaum oder ein mildes Reinigungsgel sowie feuchtigkeitsspendende Cremes. Du kannst auch spezielle Produkte gegen Akne verwenden. Achte jedoch darauf, nicht zu viele verschiedene Mittel zu benutzen. 
  • Peelen ­– aber richtig: Mit Peelings kannst du abgestorbene Hautschüppchen einfach und effektiv entfernen. Doch auch hier ist die richtige Anwendung das A und O. Peele deine Gesichtshaut höchstens ein- bis zweimal pro Woche. Alles andere stresst sie zusätzlich. Für fettige Haut eignen sich Produkte mit Milch- oder Salicylsäure. Produkte mit mechanischen Rubbelkügelchen (aus Aprikosenkernen zum Beispiel) sind gut für die normale Haut, während Fachleute bei trockener und empfindlicher Haut zu Enzympeelings raten.

Produkte passend zu deinem Hauttyp

Achte darauf, dass die Produkte, die du benutzt, zu deinem individuellen Hauttyp passen. Wenn du unsicher bist, lass dich in der Apotheke oder in der Drogerie beraten.

So hat Maskne keine Chance: 5 Tipps 

Mit diesen einfachen Tipps beugst du Hautproblemen vor und gibst deiner Haut die nötige Pflege.

  1. Haut regelmäßig reinigen
    Reinige dein Gesicht vor und nach dem Tragen der Maske mit lauwarmem Wasser und sanften Produkten, um Rückstände von Schminke, Bakterien etc. zu entfernen. Die Produkte sollten auf deinen Hauttyp abgestimmt sein, keinen Alkohol enthalten und die natürliche Schutzschicht der Haut nicht unnötig strapazieren.
  2. Hautbarriere schützen
    Empfindliche Haut bekommt mit Cremes und Gels, die Ceramide und Hyaluronsäure enthalten, eine Extraportion Pflege. Sie unterstützen zudem die natürliche Schutzfunktion deiner Haut.
  3. Besonderer Schutz
    Ist deine Haut durch die Reibung der Maske stark beansprucht, können spezielle Heilsalben aus der Apotheke helfen. Sie werden zusätzlich zur Tagespflege aufgetragen.
  4. Pausen einlegen
    Viel hilft nicht viel! Gönne deiner Haut deshalb ab und zu mal eine Pause und verzichte auf Beauty- und Pflegeprodukte. Wenn du nicht ohne Make-up auskommst, greif nicht zu ölhaltigen oder deckenden Foundations, sondern lieber zu einer getönten Tagescreme. 
  5. Masken waschen
    Wechsel und wasch deine Maske nach jeder Verwendung. So haben Bakterien keine Chance. Achte bei Stoffmasken zudem nicht nur aufs Aussehen, sondern auch auf Herkunft und Qualität des Stoffes. Sie sollten aus einem leichten, aber eng gewebten Stoff bestehen und einen hohen Anteil an Baumwolle enthalten. Und wasch neue Stoffmasken unbedingt vor dem ersten Gebrauch.

Einweg statt Stoff

Wer besonders empfindliche Haut hat, sollte lieber medizinische Einweg-Masken benutzen. Diese sind luftdurchlässiger und enthalten weniger Farbstoffe, die die Haut reizen können.

Alltagsmasken richtig tragen

Damit die Mund-Nasen-Bedeckung so gut wie möglich vor einer Infektion schützt und die Gesichtshaut nicht unnötig belastet, ist es wichtig, sie richtig zu tragen. Deshalb ist regelmäßiges Händewaschen, vor allem vor und nach dem Gebrauch, Pflicht. Achte außerdem darauf, die Maske nicht in der Innenseite anzufassen, sondern nur an den Bändern. Sobald sie Feuchtigkeit aufgenommen hat, sollte sie gegen einen frischen beziehungsweise unbenutzten Mund- und Nasenschutz ausgetauscht werden.