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Kuschel die Katze – aber vorsichtig!

Katzenfans aufgepasst: Am 4. Juni ist der Umarme-deine-Katze-Tag. Dann könnt ihr zeigen, wie sehr ihr eure Fellnasen liebt. Doch was, wenn die das gar nicht so toll finden und ihre Krallen ausfahren?

Katzen – warum wir sie lieben

Luna, Lisa, Leo: So lauten die beliebtesten Namen der hiesigen Samtpfoten in 2021. Katzen zählen nach wie vor zu den Favoriten unter den Haustieren. Wer eine hat, weiß warum: Sie sind flauschig (immer) und kuschelig (wenn sie es sein wollen), ungeheuer selbstständig (dank ihrer menschlichen Diener) und selbstbewusst (geh nie einer Katze auf die Nerven). Sonst kann das schmerzhaft enden!

Krallen zeigen

Katzen sind wie Menschen – im Temperament sehr unterschiedlich. Wenn sie krank, ängstlich oder genervt sind, sich unwohl fühlen oder gerade wild am Herumtoben sind, fahren sie zuweilen ihre Krallen aus. Das kann dann durchaus schmerzhaft werden. Bei Kratzern gilt deshalb:

  • Bei unbekannten Tieren: Arzt aufsuchen. Und Impfpass nicht vergessen, denn möglicherweise ist eine Impfung gegen Wundstarrkrampf oder Tollwut empfehlenswert.
  • Beim eigenen Vierbeiner: Wunde reinigen. Das Hautareal um die Wunde mit warmem Wasser und Seife reinigen, mit einem sauberen Tuch trocken tupfen und die Kratzer desinfizieren.

Bisse sind nicht ohne

Schlimmer als Kratzer sind dagegen Bisse. Das liegt an den spitzen Eckzähnen der Fellnasen. Beißen sie herzhaft zu, bohren sich die Schneidezähne wie Nadeln tief in die Haut. Das kann bis auf die Knochen gehen. Auch Sehnen und Gelenke können in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das sieht zunächst vielleicht harmlos aus, weil auf der Haut nur zwei Pünktchen erscheinen. Aber: Im Speichel der Tiere befinden sich viele Krankheitserreger. Diese können durch einen Biss in Blut- und Nervenbahnen gelangen oder sich entlang der Sehnenscheiden im ganzen Körper verbreiten. Krankheiten wie Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung können im schlimmsten Fall die die Folge sein. Deshalb gilt ein Katzenbiss immer als medizinischer Notfall und muss ärztlich behandelt werden.


Alles für die Katz

Schnuckelige Katzenvideos gehen immer – egal, ob auf TikTok, YouTube oder anderen sozialen Netzwerken. Warum Cat-Content uns seit Jahren immer noch fasziniert und wir einfach nicht genug davon bekommen? Aus psychologischer Sicht liegt’s am niedlichen Kindchen-Schema unserer Kuscheltiger. Das Konsumieren der Videos habe außerdem die gleiche Wirkung wie Bonbons – sie versüßen uns einfach das Leben. Ihr wollt mehr Wissen zu unseren grün- und bernsteinäugigen Mitbewohnern? Infos findet ihr zum Beispiel im Magazin Cat-News.