Kategorien
News

Tag der gesunden Ernährung: Esst mehr Gemüse!

Am 7. März ist Tag der gesunden Ernährung. Ein guter Anlass, mal aufs eigene Essverhalten zu schauen und beim Gemüse nachzulegen.

Gemüse steckt voller Vitamine

Wer gesund essen will, sollte bei Gemüse ordentlich zugreifen. Denn zusammen mit Getreideprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten gehören Gemüse und Obst zur Basis einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Studien zeigen, dass Menschen, die täglich viel Gemüse essen, seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebserkrankungen leiden. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass das an der Vielfalt und dem hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen liegt. Gemüse liefert vor allem reichlich Beta-Karotin (eine Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C, Vitamin K, Folat und Vitamin B6.

Tipp: Jede Gemüseart bietet verschiedene wertvolle Inhaltsstoffe. Je mehr ihr die verschiedenen Gemüsearten abwechselt, desto besser. So bekommt ihr einen guten Mix der vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe – und das nicht nur am Tag der gesunden Ernährung.

Tag der gesunden Ernährung

Jedes Jahr am 7. März ist der Tag der gesunden Ernährung. Er wird vom Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) organisiert. Ziel ist es, im Alltagleben der Menschen einen Konakt zum Thema zu knüpfen. „Mit diesem Aktionstag machen wir seit 1998 auf die Wichtigkeit der richtigen Ernährung aufmerksam“, so Hedwig Hugot vom VFED. 

Frisch und reif

Wird Gemüse reif geerntet und kommt möglichst frisch auf den Tisch, dann enthält es die meisten Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem schmeckt es so besonders aromatisch. Deshalb lohnt es sich, Gemüse aus der Region und während der Saison zu kaufen. Es wächst dann in der Regel im Freiland und hat keine langen Transportwege.

Wenn es schnell gehen muss, dann sind Tiefkühlprodukte übrigens eine gute Alternative. Am besten möglichst naturbelassen und ohne Zusätze.

Nicht nur Rohkost

Gemüse ist nicht nur roh gesund. Schonendes Garen macht bestimmte Gemüsearten leichter verdaulich. Andere, wie zum Beispiel Bohnen, sind ohnehin nur gekocht genießbar. Außerdem werden beim Garen bestimmte Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe für den Körper leichter verfügbar, wie etwa Beta-Karotin aus Karotten oder Lycopin aus Tomaten. Als Faustregel gilt: Etwa die Hälfte des täglichen Gemüses roh und die andere Hälfte gegart essen.

Wie viel Gemüse pro Tag?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens drei Portionen Gemüse pro Tag, das macht etwa 400 Gramm. Eine Portion sind zum Beispiel zwei Tomaten oder eine große Karotte oder ein kleiner Kohlrabi.

Die meisten von uns essen jedoch zu wenig Gemüse. Laut aktuellem DGE-Bericht steigt der Gemüseverbrauch in Deutschland zwar an und liegt derzeit bei 104 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Umgerechnet sind das allerdings nur rund 280 Gramm pro Kopf und Tag.

2021 – Internationales Jahr für Gemüse und Obst

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2021 zum „Internationalen Jahr für Obst und Gemüse“ erklärt. Das Themenjahr soll die Bedeutung von Gemüse und Obst für Ernährung und Gesundheit deutlich machen. Zudem ist die Umweltbilanz von Obst und Gemüse günstig und sie sind deshalb wichtig für das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele.

So kommt mehr Gemüse auf dem Teller

Neben Salaten und Gemüsesticks gibt es noch andere Ideen, mehr Grünzeug auf den Teller zu bringen. Hier vier leckere Tipps – passend zum Tag der gesunden Ernährung:

  1. Zoodeln: Aus Karotten oder Zucchini lassen sich mit einem Spiralschneider Gemüsenudeln herstellen. Die Gemüsenudeln kurz kochen und dann wie herkömmliche Pasta mit Sauce essen oder mit normalen Nudeln mischen.
  2. Blumenkohlreis: Blumenkohl putzen, waschen und in Röschen zerkleinern. Anschließend im Mixer schreddern oder auf einer groben Reibe zerkleinern. Es entsteht eine feinkörnige Masse, die fast wie Reis aussieht. Den Blumenkohlreis etwa fünf bis sieben Minuten braten bis er gar ist.
  3. Ofengemüse: Schnell und lecker. Dafür Karotten, rote Beete, Süßkartoffeln und Paprika waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Würzen, mit etwas Olivenöl und Zitronensaft vermischen und anschließend im Backofen bei etwa 200 Grad etwa 30 bis 40 Minuten garen.
  4. Gemüsebolognese: Gemüse statt Hackfleisch lautet hier die Devise. Dafür Karotten, eine Kartoffel, ein Stück Sellerie und eine Zwiebel kleinschneiden und anbraten. Anschließend stückige Tomaten aus der Dose dazugeben. Etwa 20 Minuten köcheln lassen und mit Gewürzen abschmecken. Passt prima zu Spaghetti.