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Movember – mit Schnurrbart für die Männergesundheit

Mach mit und lass dir jetzt im November einen Schnurrbart wachsen! Der Moustache ist das Zeichen der Kampagne Movember gegen Prostata- und Hodenkrebs und für Männergesundheit.

Für Männer ist Gesundheit bislang Nebensache

Wenn Männer zum Arzt gehen, dann tragen sie meist bereits den Kopf unterm Arm. So lässt das eine Befragung von statista aus diesem Jahr vermuten. 72 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zum Arzt gehen, wenn sie ein aktuelles Problem hätten, sich also krank fühlten oder verletzt seien. Die anderen 28 Prozent scheinen sich lieber selbst zu behandeln. Lediglich zehn Prozent der befragten Männer besucht die Arztpraxis für eine Vorsorge-Untersuchung oder eine Impfung.

Dabei wäre es gerade für Männer wichtig, auf ihre Gesundheit zu achten und sich durchchecken zu lassen. Denn Männer sterben statistisch in der Regel sechs Jahre früher als Frauen. Hinzu kommt, dass Prostatakrebs weltweit die zweithäufigste Todesursache bei Männern einnimmt. Hodenkrebs lässt sich durch Selbstbeobachtung rechtzeitig erkennen. Männer begehen häufiger als Frauen Selbstmord. Eine psychotherapeutische Behandlung kann Depressionen gut behandeln. Die Kampagne Movember möchten auch hier Männern Mut machen, sich Hilfe zu holen.

Die Männergesundheit nachhaltig stärken

Der Begriff Movember setzt sich aus dem Wort Moustache (franz. Schnurrbart) und dem Monatsnamen November zusammen. Weltweit wurde diese Aktion schon von mehr als fünf Millionen Menschen unterstützt. Die Initiative, gegründet von zwei australischen Freunden, setzt sich für Männergesundheit ein, vor allem im Hinblick auf Hodenkrebs und Prostatakrebs sowie psychische Erkrankungen und Suizid. Ziel ist es, auf die Gesundheit von Männern aufmerksam zu machen und sie dabei zu unterstützen, vor allem Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen und sich frühzeitig psychologische Hilfe zu suchen. Der Moustache als typisch männliches Symbol wird dabei zum Hingucker und schafft die nötige Aufmerksamkeit.

Grow a Mo, save a Bro

Bislang haben schon mehr als 5 Millionen Menschen am Movember teilgenommen und sich fleißig Schnurrbärte wachsen lassen, gemeinsam mit Freunden gespendet oder an Sport Challenges teilgenommen. Wer auch ein Zeichen setzen will, kann sich online anmelden und sofort mit der Schnurrbart-Pflege beginnen.

So nehmen Männer teil

Mitmachen ist ganz einfach:

  • Melde dich unter movember.com an.
  • Entscheide dich diesen Movember für einen Mo.
  • Lass ihn wachsen. Beginne glattrasiert und lass dann deinen Mo im Rampenlicht stehen und zu Gesprächen anregen.

So nimmst du als Nicht-Bartträger teil

Auch Nicht-Bartträger können etwas tun, denn nicht nur der Schnurrbart zählt, sondern auch Bewegung und Gemeinschaft. Die Initiative ruft mit der ganzjährigen Kampagne MOVE dazu auf, regelmäßig aktiv zu sein. Den Gründern ist es wichtig, offen über die Gesundheit von Männern zu sprechen, ohne Tabus oder Ängste. Von Kontrollbesuchen beim Arzt bis hin zu psychischen Problemen finden Interessierte auf der Homepage, Tipps für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden.

Tipps für deinen Schnurrbart

  • Bereite dich vor. Wähle den Schnurrbart aus, der dein Gesicht zieren wird. Wird es ein Trucker, Regent, Connoisseur oder Wisp? Sieh dir auf movember.com die Optionen an.
  • Sei mutig. Die ersten paar Tage, sogar Wochen, während dein Mo Form annimmt, können unangenehm sein. Stehe dies durch, um zu Spenden anzuregen.
  • Ignoriere den Juckreiz. Erinnere dich daran, dass Männer in der Vergangenheit Schlimmeres ertragen mussten. Du kannst ein wenig Kitzeln im Gesicht aushalten.
  • Forme deinen Schnurrbart. Gebe all die richtigen Pflegetechniken zum Besten. Ein toller Mo geht auf die richtige Pflege zurück.
  • Kümmer dich um ihn und halte ihn sauber. Kümmere dich um deinen Mo und dein Mo wird sich um dich kümmern.

5 Wissenswerte Dinge über die Männergesundheit

Die Movember-Foundation hat die fünf wichtigsten Punkte zur Männergesundheit zusammen gestellt:

  1. Schaffe Männerzeit. Pflege Kontakte. Es ist gut für dich, Zeit mit deinen Freunden zu verbringen. Schaffe Zeit dafür, dich regelmäßig bei ihnen zu melden und sie zu treffen.
  2. Führe offene Gespräche. Sprich darüber, was wirklich los ist. Höre zu. Für jemanden da zu sein, kann Leben retten.
  3. Kenne die Zahlen. Wenn du 50 bist, sprich mit deinem Arzt über Prostatakrebs. Wenn du afrikanischer und karibischer Abstammung bist oder einen Vater oder Bruder mit Prostatakrebs hast, führe das Gespräch mit 45.
  4. Kenne deine Hoden. Taste sie regelmäßig ab und bekomme ein Gefühl dafür, was normal ist. Etwas scheint nicht in Ordnung zu sein? Möglicherweise Hodenkrebs? Dann geh zum Arzt.
  5. Bewege dich mehr. Bewege dich jeden Tag ein wenig. Mache mehr von dem, was dir guttut.