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Schwangerschaftsdiabetes: Was die Diagnose bedeutet

In der Schwangerschaft „zuckerkrank“ zu werden, ist für viele werdende Mamas erstmal ein Schock. Doch keine Panik: Schwangerschaftsdiabetes lässt sich gut in den Griff bekommen. Die wichtigen Infos zu Diagnose, Risikofaktoren und Behandlung.

Inhaltsverzeichnis:

Schwangerschaftsdiabetes – was ist das?

Schwangerschaftsdiabetes (auch Gestationsdiabetes mellitus oder kurz GDM) ist eine Stoffwechselstörung, die häufig in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auftritt. In dieser Phase schüttet der Körper der Mutter vermehrt Hormone aus. Diese kurbeln die Produktion von Traubenzucker (Glukose) an, den das Baby für sein Wachstum braucht. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Traubenzucker aus dem Blut in die Zellen gelangt.

Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und senkt den Blutzuckerspiegel. Bei etwa fünf von 100 Schwangeren funktioniert das jedoch nicht richtig. Ihr Körper produziert zu wenig Insulin. Dadurch steigt die Zuckerkonzentration im Blut der Mutter an und das Ungeborene wird mit Zucker „überfüttert“.

Beim Baby kann das zu einer hohen Gewichtszunahme, Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen führen. Bei den Müttern kommt es häufiger zu starken Blutdruckanstiegen, Wassereinlagerungen im Körper, Blasen- und Niereninfektionen oder Krampfanfällen.

Mithilfe eines sogannnten Zuckertests können Ärztinnen und Ärzte überpüfen, wie hoch die Glukose-Konzentration im Blut der werdenden Mutter ist.

Wie läuft der Zuckertest ab?

Seit 2012 zählt der orale Glukosetoleranztest (oGTT) zum Standard bei der Schwangerschaftsvorsorge. Er findet zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche und besteht im Grunde aus zwei Tests:

Kleiner Zuckertest (50-g-oGTT): Du bekommst ein Glas Glukoselösung, in der 50 Gramm Traubenzucker enthalten sind. Eine Stunde, nachdem du die Lösung getrunken hat, wird aus der Armvene Blut entnommen und der Blutzuckerwert bestimmt. Wenn er unter 7,5 Millimol pro Liter (mmol/l) liegt beziehungsweise weniger als 135 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) beträgt, ist der Blutzuckerwert in Ordnung. Das heißt: Es gibt keine Anzeichen für Schwangerschaftsdiabetes!

Großer Zuckertest (75-g-oGTT): Liegt der Wert über 7,5 mmol (135 mg/dl) wird noch einmal getestet. Dafür musst du nüchtern sein, also mindestens acht Stunden nichts gegessen und getrunken haben – außer stilles Wasser oder ungesüßtem Tee. Du bekommst zunächst Blut abgenommen und der Nüchternblutzucker wird bestimmt. Dann trinkst du innerhalb von fünf Minuten 300 Milliliter Wasser mit 75 Gramm aufgelöstem Traubenzucker. Nach einer und nach zwei Stunden bekommst du erneut Blut abgenommen, um zu sehen, wie sich der Blutzuckerspiegel entwickelt. Liegt einer der Werte über den unten genannten Grenzwerten, liegt mit großer Sicherheit ein Schwangerschaftsdiabetes vor.

Grenzwerte für den Blutzucker in der Schwangerschaft:

  • Nüchternblutzucker: 5,1 mmol/l oder 92 mg/dl
  • 1-Stunden-Blutzucker: 10 mmol/l oder 180 mg/dl
  • 2-Stunden-Blutzucker: 8,5 mmol/l oder 153 mg/dl

Symptome: Wie erkenne ich Schwangerschaftsdiabetes?

Schwangerschaftsdiabetes läuft häufig unbemerkt ab. Manchmal treten jedoch Symptome auf, die auf die Erkrankung hindeuten können. Dazu gehören beispielsweise starker Durst, häufiges Wasserlassen, vermehrte Harnwegsinfekte oder Scheidenentzündungen. Auch ein neu aufgetretener Bluthochdruck kann mit Schwangerschaftsdiabetes einhergehen. Insgesamt gilt: Unbehandelt sind die gesundheitlichen Risiken dieser Stoffwechselstörung groß – und zwar für Mutter und Kind. Es kann zu Fehl- oder Frühgeburten und Problemen bei der Geburt kommen.

Risikofaktoren für Schwangerschaftsdiabetes

Warum es manche Frauen trifft und andere nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen aber eine familiäre Veranlagung und starkes Übergewicht. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft spielt es auch eine Rolle, wenn Frauen …

  • in der Schwangerschaft übermäßig an Gewicht zunehmen
  • in früheren Schwangerschaften auch schon unter Diabetes litten
  • über 35 Jahre alt sind
  • bereits Fehlgeburten hatten
  • Arzneimittel einnehmen, die den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflussen (dazu gehören zum Beispiel einige Blutdrucksenker, Schilddrüsenmedikamente, Kortison etc.)
  • bei vorherigen Geburten Kinder mit einem Geburtsgewicht von über 4.500 Gramm zur Welt gebracht haben
  • unter einer krankhaften Veränderung der Eierstöcke leiden
  • rauchen  

Wie wird Schwangerschaftsdiabetes behandelt?

Wenn der kleine Zuckertest auffällig ist, erfolgt einige Zeit später der große Zuckertest. Steht dann die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes fest, folgt die Überweisung an eine spezielle diabetologische Praxis. Dort werden die Frauen von Fachleuten betreut, die das weitere Vorgehen mit ihnen besprechen. Ein wesentlicher Bestandteil der Therapie: die richtige Ernährung.

So bekommen die Schwangeren in der diabetologischen Praxis zunächst einen Ernährungsfahrplan für Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten. Um den Überblick zu behalten, müssen sie gewissenhaft Buch über das führen, was sie tagsüber essen und trinken. Sie notieren Uhrzeit, Nahrungsmittel und Getränke. Außerdem lernen sie, regelmäßig ihren Blutzucker selbst zu kontrollieren und ein Blutzuckertagesprofil anzulegen.

Wenn die Ernährungsumstellung allein den Blutzucker nicht senkt, ist zusätzliches Insulin gefragt. Es wird mit einem speziellen Insulin-Pen in die Bauchfalte gepikst. Wie das funktioniert, wird in der Diabetologischen Praxis genau erklärt und gezeigt.

Schwangerschaftsdiabetes: Ärztin notiert Befund einer Schwangeren
Quelle: istockphoto.com | Halfpoint
Schwangerschaftsdiabetes: Zuckertest
Quelle: istockphoto.com | didesign021
Schwangerschaftsdiabetes: Blutzuckertst am Finger bei einer Schwangeren
Quelle: istockphoto.com | Halfpoint

Gute Werte

Diese Blutzuckerwerte sollten erreicht werden:

Morgens und vor den Hauptmahlzeiten:
65 bis 90 mg/dl (3,6 bis 5,3 mmol/l)

Eine Stunde nach einer Hauptmahlzeit:
weniger als 140 mg/dl (7,8 mmol/l)

Zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit:
weniger als 120 mg/dl (6,7 mmol/l)

Schwangerschaftsdiabetes: Was kommt danach?

Am Ende der Schwangerschaft ist meistens auch der Schwangerschaftsdiabetes vorbei. Aber eben nicht immer – rund die Hälfte aller Betroffenen entwickelt im Laufe von zehn Jahren nach der Schwangerschaft einen Diabetes mellitus. Und auch die Kinder von betroffenen Frauen haben ein erhöhtes Diabetes-Risiko.

Nicht nur in, sondern auch nach der Schwangerschaft spielen deshalb gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivitäten und Entspannung eine wichtige Rolle, um gesund zu bleiben und einer Diabetes-Erkrankung vorzubeugen. 

Schwangerschaftsdiabetes: Schwangere sitzt auf dem Sofa und isst Müsli.
Quelle: wdv | Jan Lauer
Schwangerschaftsdiabetes: Schwangere mit Yogamatte und Sporttasche
Quelle: wdv | Jan Lauer
Schwangerschaftsdiabetes: Schwangere isst Gurken
Quelle: wdv | Jan Lauer

Interview: „Schwangerschaftsdiabetes lässt sich meist gut behandeln“

Tina Grüter

Tina Grüter kennt die Ängste von werdenden Müttern. Als ausgebildete Hebamme und Diplompädagogin begleitete sie 15 Jahre lang Frauen durch die emotionale Zeit der Schwangerschaft, während der Geburt und auch danach.

Ist Schwangerschaftsdiabetes gefährlich?

Tina Grüter: Frauen mit der Diagnose Gestationsdiabetes gelten als Risikoschwangere. Sie werden engmaschiger betreut und bekommen zusätzliche Untersuchungen wie beispielsweise Dopplerultraschalle. Das liegt daran, dass ein unerkannter und unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes mehrere Auswirkungen haben kann. Zum einen steigt das Risiko für eine Fehl- oder Frühgeburt. Es kann auch zu einer übermäßigen Fruchtwasserproduktion kommen. Weitere gesundheitlichen Probleme können Bluthochdruck oder vermehrte Harnwegsinfektionen bei den Schwangeren sein. Außerdem produziert der kindliche Körper durch die Zuckerflut selbst große Mengen an Insulin: Das Ungeborene wächst dadurch schneller und legt deutlich mehr an Gewicht zu. Das kann zu Komplikationen bei der Geburt führen. Deshalb wird meist auch bei einem Schätzgewicht des Babys über 4.500 Gramm erstmals zu einer Kaiserschnittgeburt geraten.

Gibt es Unterschiede bei Schwangerschaftsdiabetes?

Tina Grüter: Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen einem „diätetisch einstellbaren“ und einem „insulinpflichtigen“ Schwangerschaftsdiabetes. Bei beiden Formen kommt eine diabetologische Praxis ins Spiel, die die Frauen ambulant betreut. Ein diätetisch einstellbarer Schwangerschaftsdiabetes lässt sich mit einer entsprechenden Ernährung und mehr Bewegung oft gut behandeln. Bei einem insulinpflichtigen Schwangerschaftsdiabetes wird der Schwangeren gezeigt, wie sie ihren Blutzucker selbst kontrollieren und die Insulintherapie durchführen kann. Das Diabetesteam der Praxis berät und unterstützt sie dabei.

Was passiert bei der Geburt?

Tina Grüter: Zunächst ist der errechnete Geburtstermin wichtig: Bei einem diätetisch eingestellten Schwangerschaftsdiabetes wird die Geburt meistens zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingeleitet, sondern erst nach einer Übertragung von sieben Tagen – vorausgesetzt natürlich, dass es Mutter und Kind gutgeht. Bei einem insulinpflichtigen Diabetes dagegen wird die Geburt in aller Regel am Entbindungstag eingeleitet. Unter der Geburt braucht bei einem diätetischen Gestationsdiabetes meist kein Blutzucker kontrolliert werden, die Schwangere wird aber beobachtet. Bei einem insulinpflichtigen findet dagegen in der Regel alle zwei Stunden eine Blutzuckerkontrolle statt.

Was passiert nach der Geburt?

Tina Grüter: In den meisten Fällen ist der Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt vorbei. Bei Müttern mit insulinpflichtigem Schwangerschaftsdiabetes werden die Werte trotzdem zunächst engmaschig kontrolliert. Sind die Blutzuckerwerte am zweiten Wochenbetttag noch auffällig, wird weiterhin ein Blutzuckertagesprofil erstellt. Bei normalen Werten findet sechs bis zwölf Wochen nach der Geburt ein erneuter Glukosetest (oGTT) statt, um zu schauen, ob der Stoffwechsel wieder okay ist.

Und was passiert mit dem Baby nach der Geburt?

Tina Grüter: Das Baby wird kurz untersucht und dann an die mütterliche Brust gelegt. Es sollte nach 30 Minuten etwas trinken. Nach zwei Stunden wird dann etwas Blut aus seiner Ferse entnommen und der Blutzucker kontrolliert. Liegt der Wert bei über 30 Milligramm pro Deziliter, ist der Stoffwechsel in Ordnung. Bei einem Wert darunter schaut der Kinderarzt nach dem Baby. Insgesamt wird der Blutzucker zwei, vier und sechs Stunden nach der Geburt kontrolliert. Und die Babys werden nicht nach eigenem Bedürfnis gefüttert, sondern alle zwei bis drei Stunden.

Haben „zuckerkranke“ Babys dieselben Symptome wie Erwachsene?

Tina Grüter: Ähnliche. Sie können unruhig und zittrig sein. Oder eine muskuläre Hypotonie haben, also wenig Muskelspannung. Auch anhand von schrillem Schreien kann man Rückschlüsse ziehen. Anders als bei Erwachsenen bekommen Babys aber keine kalten Schweißausbrüche mit Schweißperlen auf der Stirn. Es kann aber vorkommen, dass sie unter Atemproblemen leiden. Deshalb ist es wichtig, dass ein Kinderarzt oder eine Kinderärztin vor Ort ist.


Schwangerschaftsdiabetes: Muttrpass
Quelle: wdv | Oana Szekely

Plötzlich zuckerkrank: Zwei Frauen berichten

Schwangerschaftsdiabetes! Was diese Diagnose bei einer Frau in eigentlich freudiger Erwartung bedeutet, haben Jana Langer und Nadine Erhardt erlebt. Für bleibgesund.de berichten sie von ihren Erfahrungen.

„Bei meiner ersten Tochter verlief die Schwangerschaft völlig problemlos“, erzählt die 39-Jährige Jana Langer. Auch in ihrer zweiten Schwangerschaft war zunächst alles top: keine Beschwerden, alle Befunde völlig unauffällig. „Deshalb habe ich mir auch keine Gedanken über den Zuckertest gemacht“, erinnert sich die Mutter von drei Mädchen. Für sie war der Glukosetest nur ein weiterer Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge. Stand halt auf dem Programm, fühlte sich aber eher nach pro forma an.

Als ihr die Gynäkologin dann das Ergebnis des Glukosetests mit den Worten „Ihre Werte liegen deutlich über den Grenzwerten!“ übergab, war das ein ziemlicher Schreck für die Schwangere: „Ich wusste nur dunkel, dass man bei Diabetes auf die Ernährung aufpassen muss. Aber was Schwangerschaftsdiabetes ist – keine Ahnung!“

„Ich wusste nicht, was auf mich zukommt.“

Jana, 39, Mutter von drei Mädchen

Nachdem der erste Glukosetest auffällig war, folgte bei Jana Langer einige Zeit später der große Zuckertest. Danach stand fest, dass sie Schwangerschaftsdiabetes hat. „Für mich war das ein echt blödes Gefühl. Ich wusste ja nicht, was das alles bedeutet und was jetzt auf mich zukommt.“ Ihre Frauenärztin überwies sie in eine diabetologische Praxis. Dort wurde ihr erklärt, worauf zu achten ist. So sollte sie Ernährungstagebuch führen, den Verzehr von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln einschränken und sich regelmäßig bewegen.

Irgendwie war bei Jana ab da das Hochgefühl passé, dass sie durch die erste und bisher auch durch die zweite Schwangerschaft getragen hat. Eine ziemlich häufige Reaktion, bestätigt Tina Grüter. Sie hat als Hebamme 15 Jahre lang Schwangere begleitet: „Der größte Schock ist für die meisten, plötzlich als Risikopatientin eingestuft zu werden. Das Freudige, Glückliche, die Leichtigkeit … sind erstmal weg.“ Was dagegen helfe, sei eine umfangreiche Aufklärung über die Krankheit – und eigene Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. „Das funktioniert meistens gut, denn Mütter sind motiviert, für die eigene Gesundheit und die ihres Babys das eigene Ess- und Bewegungsverhalten zu verändern.“

Gleiche Diagnose, anderes Gefühl

Auch Nadine Erhardt ist Mutter von drei Kindern. Schon während ihrer ersten Schwangerschaft waren ihre Blutzuckerwerte leicht erhöht. Sie wurde daraufhin ebenfalls von ihrer Frauenärztin an einen Diabetologen überwiesen. Dort wurde sie zwar betreut, ihre Werte blieben aber so stabil, dass keine Therapie eingeleitet werden musste. Bei ihrem zweiten und dritten Kind war das anders.

„Ich fand meine Schwangerschaften trotz Diabetes ganz entspannt.“

Nadine, 44, Mutter von drei Jungs

Nadine machte die Erfahrung, dass sich die Blutzucker-Grenzwerte im Laufe der Zeit änderten. Heute seien diese viel flexibler als früher, erzählt sie. „Ich fand meine Schwangerschaften ganz entspannt, obwohl ich bei allen drei Jungs einen Diabetes hatte und unter heftiger, langanhaltender Übelkeit litt.“ Auf das Naschen zu verzichten war für die heute 44-Jährige deshalb kein Problem „Ich bin ohnehin eher die Herzhafte“, sagt sie schmunzelnd. „Wurst und Fleisch konnte ich allerdings nicht riechen, geschweige denn essen.“

Vom Diabetologen bekamen Jana und Nadine einen Ernährungsfahrplan für Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten. Beide Frauen führten gewissenhaft Buch über das, was sie tagsüber aßen. Sie notierten Uhrzeit, Mahlzeiten und Getränke. Außerdem lernten sie, regelmäßig ihren Blutzucker selbst zu kontrollieren und ein Blutzuckertagesprofil anzulegen. „Der Stich in die Fingerkuppe war das Nervigste“, erinnert sich Nadine.

Gute Betreuung ist wichtig

Irgendwann war klar, dass sie ihren Blutzucker nicht ohne zusätzliches Insulin in den Griff bekommen würden. „In der ersten Schwangerschaft hatte es noch mit einer Ernährungsumstellung geklappt. Bei meinem zweiten Sohn waren die Blutzuckerwerte dann so hoch, dass ich Insulin spritzen musste“, erzählt Nadine und gibt zu, dass es sie erstmal Überwindung kostete, sich in die Bauchfalte zu piksen. „Aber man lernt damit umzugehen. Ich wusste ja, es ist nur eine Phase.“ Außerdem fühlte sie sich von ihrer diabetologischen Praxis gut betreut.

Das ging Jana genauso. Auch sie musste Insulin substituieren, wie es im Fachjargon heißt. Durch die Betreuung des Fachpersonals fanden beide Frauen schnell heraus, welche Dosis die richtige ist.