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#Familienleben

Ab aufs Trampolin!

Trampolinspringen macht Spaß. Und es ist das ideale Fitnessprogramm für alle, die wegen Corona auf ihr übliches Training verzichten müssen. Also, ab aufs Trampolin – am besten mit der ganzen Familie.

Jumping Fitness für zu Hause

Kinder nutzen jede Gelegenheit: Sie hüpfen ausgelassen im Bett herum, spielen Himmel und Hölle, springen über Pfützen und können Stunden auf dem Trampolin verbringen. So viel Bewegungsdrang haben Erwachsene nur selten. Schade eigentlich. Denn Hüpfen ist das perfekte Training für den ganzen Körper:

  • Hüpfen trainiert die Muskulatur an Beinen und Po, auch die Muskeln an Bauch und Rücken werden beansprucht.
  • Das gesunde Wechselspiel aus Spannung und Entspannung stärkt das Herz-Kreislauf-System.
  • Außerdem verbessert es die Koordination und schult den Gleichgewichtssinn.

Wer zwei- bis dreimal die Woche 10 bis 20 Minuten aufs Trampolin steigt, kann spürbare Ergebnisse erzielen. Dafür sind übrigens keine wilden Sprünge in große Höhen nötig. Schon ein lockeres Auf und Ab sorgt dafür, dass der Körper abwechselnd be- und entlastet wird. Wer sich sicher fühlt, kann schneller federn, Hampelmannsprünge machen, sich beim Springen drehen oder die Beine anziehen. Großes Plus: Weil der Untergrund den Sprung abfedert, werden Sehnen, Bänder und Gelenke kaum belastet.

  • Das 4-fache des Körpergewichts schwingt auf dem Trampolin hoch und wieder runter.
  • Me­hr als 400 Muskeln sind beim Springen im Einsatz.
  • 10 Minuten auf dem Trampolin sind ähnlich effektiv wie 30 Minuten Joggen.

Seilspringen statt Trampolin

Ich habt kein Trampolin im Garten? Kein Problem! Auch Seilspringen hält fit und ist gut für die Figur. Anfänger springen am besten erst mal beidbeinig mit Zwischenhüpfern. Das bedeutet, dass nur jeder zweite Sprung über das Seil geht. Wer den Dreh raus hat, kann experimentieren: Bei jedem Schritt übers Seil springen, einbeinig hüpfen …

Wichtig ist aber, es anfangs nicht zu übertreiben und die Intensität langsam zu steigern, denn zu intensives Springen kann die Gelenke belasten. Aber unser Körper wächst mit seinen Aufgaben. Das bedeutet: Mit jedem Sprung werden die Knochen, Sehnen und Gelenke gestärkt. Die Erschütterung sorgt dafür, dass der Körper sich an die Belastung anpasst. Die Knochenmasse wird verdichtet, Sehnen gedehnt und Gelenke geschmiert.

Hüpfen gegen schlechte Laune

Aber auch ganz ohne Hilfsmittel wie Springseil oder Trampolin lässt sich’s gut hüpfen. Spielt mit der ganzen Familie Himmel und Hölle, hüpft beim Spazierengehen Hand in Hand über Pfützen und andere Hindernisse oder macht einen Wettbewerb, wer aus dem Stand am weitesten und höchsten springt.

Auch wenn es sich vielleicht ein bisschen albern anfühlt und andere komisch gucken: Das macht richtig gute Laune und stärkt den Familienzusammenhalt. Denn die Hüpfbewegungen bauen Stress ab und regen die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin an. Keine schlechte Sache in Corona-Zeiten, oder?