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Erntefrisch kochen: 5 leckere Herbstrezepte

Herbstzeit ist Erntezeit. Im Garten und auf den Märkten locken knackige Äpfel, saftige Pflaumen, aromatische Pfifferlinge, frisch geerntete Kartoffeln … Wir haben die passenden Rezepte dazu. Außerdem erfährst du, warum es nicht nur im Herbst wichtig ist, zu Produkten zu greifen, die Saison haben und aus der Region kommen.

Zutaten für Herbstrezepte:
Was hat jetzt Saison?

  • Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Lauch
  • Kartoffeln, Karotten, Pastinaken, Kürbis, Rote Bete, Sellerie
  • Spitzkohl, Wirsing, Weißkohl, Rotkohl, Kartoffeln, Zwiebeln
  • Äpfel, Birnen, Pflaumen, Mirabellen, Weintrauben, Quitten

Tagliatelle mit Pfifferlingen

Herbstrezepte: Tagliatelle mit Pfifferlingen
Quelle: istockphoto.com | kabVisio

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Stängel frischer Thymian
  • 250 g Pfifferlinge (alternativ Champignons oder Shiitake)
  • 150 g Tagliatelle
  • Jodsalz
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Crème fraîche (fettreduziert)
  • 40 g Blauschimmelkäse
  • Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft,
  • 10 Walnusskerne
  • Petersilie

So wird’s gemacht:

  1. Schalotten, Knoblauch abziehen, Thymian waschen und trocken schütteln, alles fein hacken. Pfifferlinge putzen und in Scheiben schneiden.
  2. Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen.
  3. Pfifferlinge in Olivenöl goldbraun braten, herausnehmen. Schalotten, Knoblauch und Thymian im Bratfett glasig dünsten. Pfifferlinge, Brühe, Crème fraîche und grob zerpflückten Käse zugeben, unter Rühren erhitzen, bis der Käse geschmolzen ist.
  4. Soße mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Tagliatelle mit Pfifferlingsoße und grob gehackten Walnusskernen anrichten. Mit Petersilie bestreuen.
  5. Sofort essen.

Pro Portion: 21 g Eiweiß, 25 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 552 kcal/2.311 kJ

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Kartoffel-Gemüse-Pizza

Herbstrezepte: Kartoffel-Gemüse-Pizza
Quelle: wdv | Stefan Oberschelp

Zutaten für 4 Personen:

  • 25 g Hefe
  • 375 g Weizenvollkornmehl
  • 4 EL Olivenöl
  • Jodsalz
  • 300 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 300 g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Oregano
  • Pfeffer
  • 150 g geraspelter Käse (z. B. Emmentaler)

So wird’s gemacht:

  1. Hefe in 250 ml lauwarmem Wasser auflösen, mit Weizenvollkornmehl, 3 EL Olivenöl und 1/2 TL Salz verkneten. Hefeteig an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
  2. Kartoffeln und Möhren schälen, beides grob raspeln. Zwiebeln abziehen, fein würfeln und in restlichem Öl (1 EL) andünsten. Kartoffeln- und Möhrenraspel zugeben, kurz mitdünsten, Gemüsebrühe angießen, alles weitergaren, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Masse mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Hefeteig vierteln, 4 runde Pizzen formen, auf ein gefettetes Backblech legen und mit Gemüse und geraspeltem Käse belegen. Nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen. Im 220 Grad heißen Ofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

Pro Portion: 28 g Eiweiß, 17 g Fett, 73 g Kohlenhydrate, 585 kcal/2.451 kJ

Zubereitungszeit: 75 Minuten plus 25 Minuten Backzeit

Kartoffel-Lauch-Suppe

Herbstrezepte: Kartoffel-Lauch-Suppe
Quelle: istockphoto.com | jenifoto

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Lauch
  • 350 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 EL Butter
  • 1/2 TL mildes Currypulver
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Milch (1,5 % Fett)
  • Jodsalz
  • Pfeffer

So wird’s gemacht:

  1. Lauch putzen, waschen. Vom oberen grünen Teil 10 cm abschneiden und in dünne Ringe schneiden. Hellen Teil in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Kartoffeln waschen, schälen, klein schneiden.
  2. Dicke Lauchstücke und Kartoffeln in Butter andünsten. Currypulver darüberstreuen und alles gut mischen. Gemüsebrühe und Milch dazugeben.
  3. Suppe bei kleiner Hitze etwa 25 Minuten kochen. Kartoffeln sollten weich sein.
  4. Etwa ein Drittel der Suppe abnehmen. Rest pürieren. Nicht pürierten Teil wieder dazugeben. Dünne Lauchringe dazugeben und in der Suppe noch kurz ziehen lassen. Sie sollten schön grün bleiben.
  5. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pro Portion: 9 g Eiweiß, 7 g Fett, 31 g Kohlenhydrate, 226 kcal/946 kJ

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Pflaumen-Crumble

Herbstrezepte: Pflaumen-Crumble
Quelle: istockphoto.com | Dar1930

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g reife Pflaumen
  • 1 TL Speisestärke
  • 30 g Mehl
  • 30 g weiche Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 40 g zarte Haferflocken

So wirds gemacht:

  1. Pflaumen waschen, halbieren, Steine entfernen, Früchte in Stücke schneiden, mit der Stärke vermischen.
  2. Mehl, Butter, Zucker, Salz, gemahlene Vanille und Haferflocken mit den Händen zu einem Streuselteig verkneten.
  3. Gratinform einfetten, Pflaumen einfüllen und mit den Streuseln bestreuen.
  4. Crumble im 180 Grad heißen Ofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene circa 25 Minuten backen.

Pro Portion: 3 g Eiweiß, 7 g Fett, 34 g Kohlenhydrate, 210 kcal/877 kJ

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Tipp: Ihr könnt das süße Ofengericht (crumble = englisch: Streusel) auch mit Beeren, Äpfeln oder Nektarinen zubereiten.

Apfelgrütze mit Zimtjoghurt

Herbstrezepte: Apfelgrütze mit Zimtjoghurt
Quelle: wdv | Stefan Oberschelp

Zutaten für 4 Portionen:

  • 700 g Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 200 g Joghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 4 Blättchen Zitronenmelisse

So wird’s gemacht:

  1. Äpfel schälen und Kerngehäuse entfernen. Äpfel in Stücke schneiden, mit Zitronen- und Apfelsaft, Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben, aufkochen und bissfest garen.
  2. Speisestärke mit 2 EL Wasser anrühren, zur Apfelgrütze rühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Dann in Gläser füllen und abkühlen lassen.
  3. Joghurt, Zitronensaft und Zimt verrühren. Den Zimtjoghurt auf der Grütze verteilen und das fertige Dessert mit Zitronenmelisse garnieren.

Pro Portion: 3 g Eiweiß, 2 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 189 kcal/789 kJ

Zubereitungszeit: 40 Minuten plus Abkühlzeit

5 Gründe für einheimische Produkte

  1. Sie sind voller Geschmack: Reif geerntet schmecken Gemüse und Obst besonders lecker. Vor allem, wenn sie im Freiland wachsen konnten.
  2. Sie liefern viele Vitamine: Gemüse und Obst, das frisch geerntet und über kurze Wege in den Handel kommt, enthält noch viele Vitamine.
  3. Sie enthalten weniger Pestizide: Im Vergleich zu Importware ist einheimisches Gemüse und Obst weniger mit Pestiziden belastet.
  4. Sie schonen das Klima: Gemüse und Obst aus der Region hat kurze Transportwege. Das ist gut für die Umwelt. Außerdem wird im Freilandanbau weniger Energie verbraucht. Ein weiterer Pluspunkt fürs Klima.
  5. Sie sind preisgünstig: Was jetzt Hauptsaison hat, davon gibt es in der Regel ein großes Angebot und diese Gemüse- und Obstsorten sind preisgünstig. Zugreifen lohnt sich.

Besser essen

Ob mediterrane Küche, leckere Herbstrezepte oder Soulfood: In unserer Rubrik „Gesund essen“ erfahrt ihr, was eine ausgewogene Ernährung ausmacht und welche Vitamine und Mineralstoffe in welchen Lebensmitteln stecken. Guten Appetit!