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#Nachhaltig genießen

Einkaufen und Kochen mit Plan

Ein Wochenplan fürs Familienessen erleichtert nicht nur in Zeiten von Corona und Homeoffice den Alltag. Wer nicht jeden Tag neu überlegen muss, was es zu essen geben soll und alle Zutaten schon eingekauft hat, spart Zeit, Geld und Nerven. Und es macht es leichter, gesund zu essen.

In drei Schritten zum perfekten Wochenplan

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Wochenplan fürs Essen anzulegen. Auch Apps und Excel können dabei helfen. Für unsere Variante braucht ihr nur ein bisschen Zeit sowie Stifte und Papier. Los geht’s!

1. Rezepte auswählen

Setzt euch mit der ganzen Familie zusammen und legt einen Wochenplan an. Jeder Tag bekommt eine eigene Spalte. Dann überlegt ihr, welche Mahlzeiten ihr gemeinsam einnehmt und sammelt dafür Rezepte. Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:

  • Lieblingsessen und Gerichte, die ihr gerne mögt.
  • Gerichte, die schnell und einfach zubereitet sind.
  • Gerichte, in denen ihr die Lebensmittel verarbeitet, die ihr schon zu Hause habt und die verbraucht werden müssen.
  • Rezepte, die ihr gerne mal ausprobieren wollt.

Tipp: Achtet bei den Rezepten darauf, dass die Zutaten Saison haben.

2. Gerichte verteilen

Im nächsten Schritt wählt ihr sieben Gerichte aus und verteilt sie auf die Wochentage. Bei der Planung solltet ihr Folgendes berücksichtigen:

  • Familienrituale – vielleicht gibt es bei euch freitags immer Fisch und montags immer Pasta.
  • Gerichte mit frischen und leicht verderblichen Zutaten ­– am besten direkt nach dem Einkaufstag einplanen.
  • Aufwendigere Essen – lieber fürs Wochenende einplanen oder an Tagen, an denen ihr ausreichend Zeit habt.
  • Vielfalt und Ausgewogenheit – ein- bis zweimal Fisch, vielleicht einmal Fleisch, abwechselnd Kartoffeln, Nudeln und Reis sowie möglichst immer Gemüse.

Tipp: Einen Tag unverplant lassen, um etwas Leckeres aus den Resten der Vortage zu zaubern.

3. Einkaufsliste erstellen

Wenn der Plan steht, listet ihr die Zutaten der einzelnen Rezepte auf und prüft, was ihr davon auf Vorrat habt und was fehlt. Dann erstellt ihr eine Einkaufsliste und schaut, was ihr wo bekommt. So könnt ihr gezielt einzelne Läden und Regale im Supermarkt ansteuern. Das spart Zeit und Geld. Und nachhaltiger ist es auch, weil ihr nichts Unnötiges kauft, was später im Müll landet.

Wochenplan:
Wer kocht heute?

Es muss nicht immer der- oder dieselbe kochen. Teilt die Tage zwischen euch auf, auch Teamwork ist möglich. Das reduziert den Kochstress, ist gut für den Familienfrieden und eine prima Übung für den Kochnachwuchs. Tipp: Wenn die Kinder noch klein sind, mehr Zeit einplanen. Sonst wird’s doch wieder stressig.